Zölibat

Interview mit kath.net im Zuge der Tagung RPP2010 – Zölibat & Beziehung in Heiligenkreuz am 15. Oktober 2011

Ein Plädoyer für den Zölibat aus Sicht der Psychologie

Wer als Psychologe forscht und arbeitet, weiß, dass die zölibatäre Lebensform wie die Ehe dem Menschen alle Möglichkeiten gibt, an Leib und Seele gesund und glücklich zu leben – weil diese Entwürfe auf Verbindlichkeit angelegt sind. Eine Widerlegung gängiger Verdächtigungen des Zölibats

von Raphael M. Bonelli

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Von der Langfristigkeit des Glücks

Die moderne positive Psychotherapie fragt gemäss Bonelli nicht mehr nach Defiziten, sondern sie will den Blick öffnen auf das Langfristige, das glücklich macht, auf Tugenden wie die Kardinalstugenden, die in der psychologischen Forschung etwa von Martin Seligmann bestätigt werden. Gemäss Bonelli rührt viel Leid daher, dass die Menschen zum Dauerhaften nicht mehr fähig oder willens sind, da es unterwegs Verzicht kostet. Das gerade Drängende steht im Vordergrund, nicht das, was ein Leben tragen kann. Dazu lehren schlechte Ratgeber, sich ganz auf sich selbst, auf die wechselnden Eingebungen des Ich zu konzentrieren. Dies führt zu Enttäuschungen und oft in die Verblendung einer egozentrischen, selbstmitleidigen Gefühlsanalyse.

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Der Zölibatäre und die Frauen

Livesendung über Grenzfragen zwischen Psychiatrie und Spiritualität auf Radio Maria

Zölibat

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