Antireligiöse sind neidisch

Tages Anzeiger: Viele Atheisten scheinen besonders empfindlich gegenüber Glaubensbekundungen zu sein und lassen sich schon durch ein Jesus-Plakat aus der Ruhe bringen.

Bonelli: Ja, da ist schon was Wahres dran. Obwohl man klarstellen muss, dass nicht jede Religionskritik psychologisch auffällig ist. Vieles davon ist schlüssig und auch für Gläubige hilfreich. Aber daneben findet man, wie Sie es ansprechen, immer häufiger eine irrationale, unkontrollierte Affektivität, die im Alltag Grundlage einer diffusen Religionsfeindlichkeit ist, die sich insbesondere gegen religiöse Wahrheitsansprüche und Verbindlichkeiten richtet.

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Ein Plädoyer für den Zölibat aus Sicht der Psychologie

Wer als Psychologe forscht und arbeitet, weiß, dass die zölibatäre Lebensform wie die Ehe dem Menschen alle Möglichkeiten gibt, an Leib und Seele gesund und glücklich zu leben – weil diese Entwürfe auf Verbindlichkeit angelegt sind. Eine Widerlegung gängiger Verdächtigungen des Zölibats

von Raphael M. Bonelli

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