Schuld und Reue

Sich eigene Schuld nicht bewusst zu machen, zu benennen, sie wegzudiskutieren oder auf andere zu schieben, verheißt noch lange kein kein Lebensglück und bringt uns auf Dauer menschlich und biographisch nicht weiter, so Bonelli. Erst, wenn wir bereit sind, unsere eigene Schuld zu akzeptieren und damit gut umzugehen, kann aus dem Scheitern ein neuer Anfang erwachsen.

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Antireligiöse sind neidisch

Tages Anzeiger: Viele Atheisten scheinen besonders empfindlich gegenüber Glaubensbekundungen zu sein und lassen sich schon durch ein Jesus-Plakat aus der Ruhe bringen.

Bonelli: Ja, da ist schon was Wahres dran. Obwohl man klarstellen muss, dass nicht jede Religionskritik psychologisch auffällig ist. Vieles davon ist schlüssig und auch für Gläubige hilfreich. Aber daneben findet man, wie Sie es ansprechen, immer häufiger eine irrationale, unkontrollierte Affektivität, die im Alltag Grundlage einer diffusen Religionsfeindlichkeit ist, die sich insbesondere gegen religiöse Wahrheitsansprüche und Verbindlichkeiten richtet.

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