Gelassenheit: Erkennen, was mir guttut

Was tut unserer Psyche denn überhaupt nicht gut?

Zu viel Streben nach Perfektion. Das steckt in uns allen und ist zunächst völlig normal. Wir haben Ideale, Ziele. Wollen uns weiterentwickeln. Doch wenn allmählich die Angst im Vordergrund steht, Fehler zu machen, dann wird’s ungesund. Ein Perfektionist definiert sich zu sehr durch die eigene Leistung. Er will tadellos sein, weil er Angst vor dem Tadel hat. Er kann nicht glauben, dass er – so wie er ist – genügt. Ich sage immer zu meinen Patienten: „Sie sind ja kein Kunstwerk. Das braucht Wertschätzung, sonst ist es nichts wert. Ein Mensch ist immer etwas wert. Immer.“

Das ganze Interview kann im Magazin tv hören und sehen nachgelesen werden.