Glaube: Unsere tägliche Gesundheit gib uns heute

Dabei trägt Glaube nicht immer zu einem gesundheitsfördernden Verhalten bei. Auf den Einzelnen kann er auch negative Auswirkungen haben, wie Bonelli herausgefunden hat. Der Psychiater unterscheidet zwei Arten von Religiosität. Die sogenannte intrinsische Religiosität ist motiviert um der Religion willen, man glaubt an Gott, weil man überzeugt ist, dass es ihn tatsächlich gibt. Die extrinsische Religiosität aber ist oft angst- oder giergesteuert. In die Kirche geht man vor allem, weil man andernfalls die Konsequenzen fürchtet, oder weil man von allen geliebt werden will.

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Cyber-Sex-Sucht

„Die Möglichkeiten des Internet bringen die Sexsucht in eine neue Dimension“, sagt Doz. Dr. Raphael Bonelli, Psychologe und Neurologe an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien. „Cyberpornografie ist oft gewalttätiger als Print- oder Videopornografie, sie bietet mehr Freiräume für deviante Praktiken.“ Mit der Zeit tritt ein Gewöhnungseffekt ein: das Ungewöhnliche wird normal, das Normale erscheint langweilig. „Das Internet fördert die Late-onset-Entwicklung von fetischistischen Präferenzen und die Verbreitung von riskanten Sexualpraktiken wie Asphyxie.“

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Eigenliebe

Livesendung über Grenzfragen zwischen Psychiatrie und Spiritualität auf Radio Maria