Kirche fungiert auch als Auffangbecken für etwas ‚verdrehte‘ Personen

Neueste wissenschaftliche Studien beweisen, dass Religiosität dem Menschen zu 90% gut tut. Und was ist mit den restlichen 10%? Dazu muss man zwischen zwei verschiedenen Motivationen zur Religionsausübung unterscheiden:

Der intrinsisch motivierte Gläubige sucht nicht nach dem eigenen Vorteil, sondern achtet die Transzendenz hoch, unterwirft sich Gott und will der Religion dienen.

Dem extrinsisch Motivierte hingegen bedient sich der Religion. Er geht z.B. am Sonntag in die Messe, um gesehen zu werden, um seinen Ruf zu verbessern, um seine eigene Person zu präsentieren. Diese Menschen leiden unter ihrer „Religiosität“ und repräsentierten vermutlich die 10% derer, denen Religion nicht gut tut.

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Im Netz gefangen

Was Michael beschreibt, ist für Bonelli nicht ungewöhnlich, geradezu klassisch. Die typischen Symptome einer Internet-Sexsucht, so der Experte, seien Kontrollverlust, exzessiver Gebrauch des Internets (verbunden mit Verlust an  Zeitgefühl und Ignorieren basaler Notwendigkeiten wie Essen und Trinken), Entzugserscheinungen wie Ärger oder Spannung beim Nichtverfügbarsein des Computers sowie  die Steigerung der Dosis – es müssen nicht nur die bessere Software, sondern auch immer mehr und außergewöhnlichere Pornoinhalte her.

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