Männer, die verliebt um sich selbst kreisen

Zuletzt hat sich der Autor mit dem Perfektionisten beschäftigt. Dass er jetzt das Psychogramm des narzisstischen Mannes zeichnet, ist gewiss kein Zufall, werden doch Perfektionismus und Narzissmus gern miteinander verwechselt. Bonelli arbeitet aber den Unterschied klar heraus: Der Perfektionist kreist angstvoll um sich selbst, der Narzisst kreist verliebt um sich selbst. Und das dauerhaft: „Eigenliebe ist der Beginn einer lebenslangen Romanze“, sagte Narzisst Oscar Wilde.

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Das Ende des Selbstbetrugs

Immer wieder kommen Patienten in die Therapiestunden und sagen gleich nach der Begrüßung, kaum dass sie die Couch auch nur berühren: „Also, Herr Doktor, zuerst muss ich etwas beichten: Ich habe letzte Woche…“. Meist „beichten“ sie dann gebrochene Vorsätze, die sie in der vergangenen Therapiestunde gefasst hatten: der Student, der eigentlich in der Früh aufstehen wollte, die Übergewichtige oder der Kaufsüchtige, die rückfällig wurden. Ja, ein überzeugt atheistischer Pornosüchtiger „beichtete“ mir kürzlich sogar, dass er seit der letzten Therapiestunde „gesündigt“ (sic!) habe. Auf meinen fragenden Blick antwortete er mit einem charmanten Schmunzeln, dass eben auch Atheisten sündigen können.

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Psychiater: Schamgefühl ist wichtig für die Persönlichkeit

Scham sei ebenso wie Schuld und Schmerz ein Gefühl, das Unstimmigkeiten anzeige, dabei aber kognitiv überprüft werden müsse, da es zu Recht oder auch zu Unrecht bestehen kann, so Bonelli. In der Psychologie sei das Schamgefühl in den vergangenen Jahrzehnten nur in seiner übertriebenen, pathologischen Form gesehen worden. Diese gebe es durchaus. „Ein Zuviel kann sich in Störungen des Essverhaltens oder des Körperbildes äußern.“ Besonders Mädchen würden sich oft zu Unrecht für zu dick halten und sich aus Scham verstecken; ähnlich würden die meisten Schönheits-OPs auf bloße Einbildungen eines fehlgeformten Körpers zurückgehen.

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Dem Sex im Netz verfallen

Männer können süchtig werden nach Pornos aus dem Netz. Zwei Prozent aller Konsumenten solcher Inhalte sind davon betroffen. Das klingt nach wenig, ist es aber nicht. Experten beziffern die Zahl der Internet-Sexsüchtigen in Deutschland mit 400.000 Personen; in Österreich dürfte es ein Zehntel davon sein, immer noch 40.000 an der Zahl. „Fast jede Woche kommt ein Patient zu mir, der sich befreien möchte vom Zwang, sich ständig Sexfilme anzusehen“, berichtet Bonelli aus seiner Praxis. Ein Muster für besonders anfällige Männer erkennt er nicht. „Es kann jeden erwischen, ganz unabhängig davon, wie sein gesellschaftlicher Hintergrund aussieht.“

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Die Macht der Kränkungen

2003 wurde das psychiatrische Diagnose-Handbuch erstmals mit dem Begriff „posttraumatische Verbitterungsstörung“ bereichert, die, so der Wiener Psychotherapeut Raphael Bonelli, nach Kränkungen wie einer zu Unrecht empfundenen Kündigung, falschen Beschuldigungen, Mobbing und Beziehungstrennungen entstehen kann. Das Wesen dieser Störung, die sich in Depressionen, sozialer Isolation bis hin zum Selbstmord manifestieren kann, zeige sich in der Unfähigkeit des Betroffenen, „eigene Schuldanteile zu erkennen und zu verzeihen“. Bonelli: „Solche Menschen sehen nur das Unrecht, das ihnen widerfahren ist, sie sind grundbeleidigt und entwickeln eine generelle Bockigkeit dem Leben gegenüber.“ Die größten Risikogruppen für eine solche Störung wären Narzissten und Perfektionisten, die sich selbst nur Lebensberechtigung im Job attestieren und von Lob und Applaus überdimensional abhängig sind.

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Ideale Ergänzung

Bonelli drückt es ironisch so aus: «Sie hat die Wahrnehmung, kann sie aber nicht immer deuten. Er hat die Wahrnehmung nicht, könnte sie aber deuten.» Männer könnten vom «emotionalen Coaching» der Frauen viel profitieren. Derzeit schreibt Bonelli an einem Buch über männliche Narzissten. Diese verachteten Frauen – und könnten deshalb auch nicht auf diese weiblichen Ressourcen zurückgreifen. Umgekehrt stünden Frauen auf die Systematisierungsfähigkeiten des männlichen Geistes: «Frauen wollen geordnet werden.» Das habe Sex-Appeal. Verwische man diese Unterschiede, negiere man auch die ­Qualitäten der Geschlechter.

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Du bist schuld!

Linzer Kirchenzeitung: Warum fällt es Menschen generell so schwer zu sagen: „Ich bin schuld“ bzw. „Ich habe Schuld“?

Raphael M. Bonelli: Das Schuldgefühl ist an und für sich unangenehm. Wir hätten es lieber nicht und wollen es nach Möglichkeit wegschieben. Ähnlich wie der Schmerz hat es aber eine gute Funktion. Tut das Knie weh, lassen wir es behandeln und der Schmerz ist weg. Haben wir ein Schuldgefühl, sollten wir uns ebenso damit beschäftigen. Vielleicht gibt es einen Schaden, den man wieder gutmachen kann. Oder man bittet eine Person um Entschuldigung. Oft wäre die Sache damit erledigt und die Last wäre weg.

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Wiener Psychiater Bonelli rät Synode zu ‚klaren Idealen‘

Kathpress: Was raten Sie als Psychiater der Familiensynode?

Raphael M. Bonelli: Die Religion hat die Aufgabe, der Gesellschaft einen Kontrapunkt zu setzen, sonst schafft sie sich selbst ab. Sie darf nicht passiv mit dem Strom schwimmen – das tun nur die toten Fische. Sie hat eine Botschaft für die Menschen. Die menschliche Psyche braucht Orientierungspunkte, denn nur hohe – bis jetzt noch nicht erreichte – Ideale ermöglichen persönliche menschliche Entwicklung. Es ist ganz normal, dass sich die Menschen mitunter daran reiben.

Deswegen sollte die Religion ein Ideal vorstellen, nach dem man sich ausrichten kann. Auch wenn das unbequem und unpopulär ist. Davor sollten die Synodenväter keine Angst haben, auch nicht vor medialer Schelte. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber. Sie blockiert und verunmöglicht die Identitätsfindung.

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Der ideale Ort der Menschwerdung des Menschen

RPP-Gründer Raphael Bonelli beschrieb aus seiner psychotherapeutischen Praxis Familie als Trauma-Ursache und als Trauma-Schutz. Neurose könne als Denkstruktur in ganzen Familien erlernt werden. Eltern litten vielfach an schweren Schuldgefühlen, und seien von Psychologen oft auch für die Tragödien ihrer Kinder verantwortlich gemacht worden. Demgegenüber werde Familie in der neueren Forschung, etwa bei Martin Seligman, als Ressource entdeckt. In der Familie lerne das Kind Empathie, Tugenden, kritisches Feedback, ungeschuldete Liebe. Je mehr jemand in einer Familie eingebunden ist, desto weniger suizidgefährdet sei er. Raphael Bonelli schilderte aber auch die Ursachen dysfunktionaler Familien: das ich-hafte Kreisen um sich selbst, die Zunahme von Angststörungen aufgrund schwächer werdender Bindungen, die falschen Grundannahmen in den Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Familie.

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Die große Angst vor Fehlern

Steigenden Optimierungsdruck bemerkt auch der Wiener Psychiater Raphael Bonelli in seiner Praxis. Obwohl es nur wenige Studien gebe, traue er sich eine Hypothese zu: „Die Angst vor Fehlern ist in der heutigen Gesellschaft enorm.“ Bonelli nahm seine Beobachtungen als Anlass,, ein Buch über Perfektionismus zu schreiben. Viele psychische Probleme – vor allem Burnouts, Depressionen oder Essstörungen – weisen einen hohen Zusammenhang mit perfektionistischem Verhalten auf. Die Angst kenne dabei keine Altersgrenze – Jugendliche wie Pensionisten besuchen Bonelli mit unterschiedlichen Anliegen. Perfektionismus sei aber eine denkbar falsche Reaktion auf die Angst vor Fehlern, denn die Menschen stehen sich durch ihr krankhaftes Verhalten, alles unbedingt richtig machen zu wollen, selbst im Weg. „Das Bessere ist des Guten Feind“, das wusste bereits Voltaire.

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Psychologie des Fundamentalismus

Der Fanatiker nimmt von seiner Religion nur das, was ihm nützt. Er geht selektiv vor“, hält Bonelli fest. So berufe sich etwa ein katholischer Fundamentalist gerne auf den Papst, allerdings ohne sich ihm tatsächlich unterzuordnen. In Wahrheit ziehe er nur jene Aussagen des Papstes heran, die zu seinem Weltbild passen. Als Beispiel führt der Psychologe islamophobe Christen an, die ihren Hass auf Muslime mit ihrer angeblichen Katholizität begründen, sich aber gleichzeitig partout weigern, Bekenntnisse der Päpste zum christlich-islamischen Dialog, die ihrer Islamophobie widersprechen, zu akzeptieren. „Ich war sogar schon mit Katholiken konfrontiert, die eine Dolchstoß-Legende insinuiert haben, wonach Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI. zu bestimmten Aussagen gezwungen worden seien. Das Feindbild der Muslime war bei ihnen so fest verankert, dass ihr Denken alles andere nicht zuließ.“

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Ein Psychiater kann Bosheit nicht messen

Die Tagespost: Was könnte im Kopf dieses Kopiloten vor sich gegangen sein, der in den selbst gewählten Tod 149 Menschen mitriss?

Raphael M. Bonelli: Man kann in einen anderen nie ganz hineinschauen. Erkennbar ist die Suizidabsicht eines Menschen, der sein Leben nicht alleine beenden will: Andere Menschen sollen mit ihm zu Tode kommen, und es soll möglichst spektakulär sein. Dieser Mensch hat es geschafft, mit seinem Abgang aus dem Leben einen unheimlichen Lärm zu machen. Das weist auf eine narzisstische Persönlichkeit hin, auf brüchigen Selbstwert, starke Verletzbarkeit, Rücksichtslosigkeit gegenüber anderen. Diese Dimension der Rücksichtslosigkeit, die man auch Bosheit nennen kann, sehen wir bei pathologischen Narzissten.

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Lebst du schon? Oder bist du noch perfekt?

Psychologen unterscheiden zwischen einem gesunden „funktionalen“ und einem ungesunden „dysfunktionalen“ Perfektionismus. Der gesunde Perfektionist strebt danach, seine Sache gut zu machen. Er verfolgt seine Ziele gewissenhaft, freut sich über positive Ergebnisse, gesteht sich aber auch zu, auf dem Weg dahin nicht alles richtig zu machen. Fehler sind für ihn kein Weltuntergang, er kann loslassen und umdisponieren, wenn er merkt, dass ein Ziel nicht erreichbar ist. Der ungesunde Perfektionist dagegen ist abhängig von der Anerkennung durch andere und hat ständig Angst, zu versagen. Er legt die Latte hoch, unabhängig davon, ob das Ziel überhaupt realistisch ist. Gleichzeitig hat er panische Angst, Fehler zu machen und den Erwartungen nicht zu genügen. Solche dysfunktionalen Perfektionisten sind in einer Dauerbewährungssituation. Es geht ihnen um „Unangreifbarkeit“, wie der österreichische Therapeut Raphael Bonelli in seinem neuen Buch schreibt. „Perfektionismus ist ein Vermeidungsverhalten: Wer perfekt arbeitet, kann weder getadelt noch kann ihm gekündigt werden.“

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„Was uns nicht fehlt, ist ein Mehr an Ich“

RPP-Direktor Bonelli fasste die unterschiedlichen Erscheinungsformen des Perfektionismus zusammen. Gesund und gut sei es, nicht nach dem Mittelmäßigen, sondern nach Perfektion zu streben. Ungesund und neurotisch jedoch sei der zwanghafte Perfektionismus als ich-haftes und angstvolles Kreisen um sich selbst. Perfektionismus sei ein Vermeidungsverhalten, geprägt von der Angst vor der eigenen Fehlerhaftigkeit. Gesund sei es, die Spannung zwischen dem eigenen Ist-Stand und dem Soll zu erkennen, und in Gelassenheit auszuhalten. Beim Perfektionisten werde dass Soll jedoch zum Muss, die eigene Fehlerhaftigkeit halte er nicht aus.

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Perfekt, Perfekter, … Mutter?!

Besonders berufstätige Mütter sind durch ihre Mehrfachbelastung auf unterschiedlichen Ebenen mit dem Perfektionsgedanken konfrontiert. Denn neben dem Bild, das in der Öffentlichkeit, der Werbung und durch anderen Eltern gezeichnet wird, kommt als Sahnehäubchen der eigene Anspruch hinzu.

Die perfekte Mutter, die immer für ihre Kinder da ist, diese fördert und sich auch in der Schule engagiert, die perfekte Hausfrau, die einen tip-top Haushalt führt, die perfekte Mitarbeiterin, die eine glänzende Arbeitsleistung mit dem Wunsch nach anspruchsvolleren Aufgaben vereint und die perfekte Partnerin, die stets ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme ihres Partners hat: Berufstätige Mütter befinden sich in einem Karussell der Perfektion, die schwindelig macht.

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Weihnachten ist für Perfektionisten gefährlich: So werden Sie lockerer

Augsburger Allgemeine: Bin ich denn schon ein Perfektionist, wenn ich etwas besonders gut machen will, zum Beispiel den perfekten Weihnachtsbraten?

Nein, es gibt auch ein normales, gesundes Perfektionsstreben, und dagegen ist gar nichts einzuwenden. Wer sich selbst keine hohen Ziele setzt, verkommt zum Spießer und bleibt im Mittelmaß. Die Spanne zwischen dem SOLL, das hoch gesteckt ist, und dem IST, das darunter liegt, macht ein Wachstum des Menschen möglich. Es ist auch falsch, was viele herkömmliche Ratgeber empfehlen: Dass 80 Prozent Leistung reichen und man keine 100 Prozent geben muss. Wenn wir unser Auto zum Mechaniker geben oder wegen einer Krebserkrankung den Onkologen aufsuchen, erwarten wir schon 100 Prozent! Wir bewundern es auch, wenn Menschen etwas wirklich gut können. Michelangelo zum Beispiel hat seinen David perfekt gemacht. Es ist keine Lösung zu sagen, man macht alles nur noch halb oder dreiviertel so gut.

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Wenn es immer ganz genau passen muss

Der Neurowissenschafter an der Sigmund Freud-Privatuniversität in Wien sieht in der Tiefe einer solchen perfektionistischen Seele „immer die Angst“. Diese könne sich in zwei Gesichtern zeigen: in der Ichhaftigkeit oder im Zwang. Beide seien eng miteinander verwandt. „Die Ichhaftigkeit ist eine übertriebene Angst um sich selbst, der Zwang ist die Folge einer Angst, ein Ritual, das die Angst bannen soll, aber nicht kann.“

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Wenn die Latte zu hoch liegt

Tiroler Tageszeitung: Was ist schlecht daran, nach dem Perfekten zu streben?

Raphael M. Bonelli: Eigentlich überhaupt nichts. Das Perfektionismusstreben ist im Menschen drinnen. Wir wollen immer besser werden und das ist völlig normal. Aber es gibt eine gesunde Art und eine ungesunde, neurotische Art.

Was ist der Unterschied?

Bonelli: Während beim gesunden Menschen die Perfektion im Vordergrund steht, ist es beim Neurotiker die Angst, Fehler zu machen. Perfektion wird von ihm nur vorgeschoben. Es geht ihm um die Außenwirkung. Er definiert sich zu sehr durch die eigene Leistung. Er will etwas Tadelloses leisten, weil er Angst vor dem Tadel hat.

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Wenn der Mensch wie eine Zitrone ausgepresst wird

Der Gründer des RPP-Instituts, der Wiener Psychiater und Psychotherapeut Raphael M. Bonelli, definierte als Aufgabe der Psychotherapie, „zu helfen, dass eine Unordnung wieder in Ordnung kommt“. Multitasking könne eine Kompetenz sein oder auch ein Problem, je nachdem, ob da Ordnung ist oder nicht: „Ungeordnet ist sie Aktionismus; geordnet ist sie eine Kompetenz, mehreren Verpflichtungen gleichzeitig nachzukommen.“ Die Angst beim (ungeordneten) Multitasking bestehe darin, nicht dabei zu sein, etwas zu verpassen oder die Kontrolle zu verlieren. Der Ichhafte brauche die Bestätigung von außen, verliere leicht den Überblick, habe Angst um sich selbst. Neben dem ich-haften gebe es aber auch ein sachliches Multitasking, das eine Werte-Hierarchie einführe und Prioritäten setze: „Der geordnete Mensch kann loslassen.“ Kontemplation sei in diesem Kontext Psychohygiene und helfe, „die Dinge zu sehen, wie sie sind“.

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Raus aus der Perfektionismusfalle

Unter anderem am Fall einer selbsternannten Karrierefrau legt Bonelli in mehreren, sorgfältig erläuterten Schritten offen, wie schwer es ist, sich selbst einzugestehen, in der Perfektionismusfalle zu sitzen, und wie mühsam es ist, den Weg heraus aus dem Perfektionismuswahn zu finden: wie viele innere Widerstände dabei zu überwinden sind, welche Brüche selbstgesetzter Tabus dabei zu vollziehen sind – und wie unendlich befreiend es ist, sich schlussendlich den Weg in die geistig-seelische Freiheit freigekämpft zu haben. In dieser von äußerer Ungewissheit geprägten Zeit und der sich darob schnell einschleichenden inneren Unsicherheit ist gerade diese geistig-seelische Freiheit und die erst durch sie ermöglichte Erkenntnis, dass es das Absolute, das ausschließlich Richtige und Wahre nicht gibt, der einzig zuverlässige Schutz davor, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren und an der unvollkommenen Welt irre zu werden.

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